6. Eigene Schritte einleiten

Wenn Sie sich jetzt fragen, was denn Ihre eigenen nächsten Schritte auf dem Weg zu Industrie 4.0 sein könnten, ist es wichtig zu analysieren, welchen Anforderungen Sie sich in den nächsten Jahren stellen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

6.2 Fragen, die Sie sich stellen sollten

Die folgenden Fragen betreffen vor allem den „digitalen Reifegrad“ Ihres Unternehmens. Selbstverständlich gilt hierbei: Nicht alles, was technisch machbar ist, ist auch sinnvoll umzusetzen. Industrie 4.0 ist kein definierter Endzustand. Es ist ein Weg, mit Hilfe der Digitalisierung Prozesse effizienter zu gestalten und neue oder verbesserte (smarte) Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Produktion

  • Welche Prozesse sind bereits automatisiert?
  • Wie vernetzt arbeiten die Maschinen in der Produktion?
  • Was wissen Sie über den Produktionsprozess und was müssen Sie wissen?
  • Welche Daten werden erfasst? Was passiert mit diesen Daten (Auswertung)?
  • Welche Störungen gibt es im Produktionsprozess durch Stillstandszeiten/ Maschinenausfälle?
  • Gibt es Anzeichen im Vorfeld der Störungen, die eine Vorhersage ermöglichen?

 

Kunden und Service

  • Wie werden ausgelieferte Produkte gewartet?
  • Wie oft müssen Servicetechniker zum Kunden? Welche Möglichkeiten gäbe es, durch Nutzung von Daten und Digitalisierung diese Kosten zu senken und die Zufriedenheit beim Kunden zu steigern?
  • Wie sind Sie mit den Kunden und Zulieferern vernetzt? Was würde bei der Produktentwicklung oder im After-Sales-Bereich helfen?

 

Allgemein

  • Wo gibt es digitale „Insellösungen“, von denen aus Daten per Hand in andere Systeme übertragen werden müssen?
  • IT-Sicherheit: Wie werden die Systeme geschützt?
  • Welche Kompetenzen hinsichtlich der Digitalisierung haben Ihre Mitarbeiter und wo fehlen welche?

 

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